Gemeinde Kirchdorf an der Amper

Geschichte von Burghausen

Burghausen kann auf eine ebenso lange Geschichte wie Wippenhausen zurückblicken. So nahe sich diese beiden Orte liegen, so eng verknüpft ist auch deren geschichtliche Entwicklung.

Die Lage des Burgstalls über Burghausen lässt heute noch erahnen, warum schon in der Frühzeit dort von den Kelten eine Siedlung angelegt wurde. Der Blick reichte weit über das fruchtbare Ampertal und die Siedlung war doch vor Überschwemmungen und Hochwasser geschützt.

Burghausen selbst wurde erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt und war damals Teil des Herzogtums Bayern. Um 1315 ging der Ort in den Besitz des Hochstifts Freising über. Dabei wurde die Einöde Esterndorf gemeinsam mit Burghausen verwaltet, was heute noch an der Esterndorfer Grabstelle im Friedhof von Burghausen sichtbar ist. Nach der Säkularisation bildete Burghausen zusammen mit Wippenhausen und Thalhausen eine eigene Pfarrei.

Im zweiten Weltkrieg geriet Burghausen beim Kampf um die Amperbrücke unter den Beschuss der Alliierten. Glücklicherweise waren keine Opfer zu beklagen.

Gemeinsam mit Wippenhausen wurde Burghausen im Zuge der bayerischen Gebietsreform 1972 in die Gemeinde Kirchdorf aufgenommen.

Burghausen ist sehr landwirtschaftlich geprägt, der Siedlungscharakter nimmt aber immer mehr zu.

(Quelle: Chronik der Pfarrei Wippenhausen von Anton Erber)

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Bilder

Kirche in Burghausen
Kirche in Burghausen

© Gemeinde Kirchdorf an der Amper | 2007