Gemeinde Kirchdorf an der Amper

Kindergarten "Ampernest"

Hirschbachstr. 2
85414 Kirchdorf a.d. Amper

Tel. 08166 6769-70
Fax 08166 6769-79
kindergarten(at)kirchdorf-amper.de

Leiterin:

Frau Kathrin Kluge

Unsere Einrichtung stellt sich vor

Unsere Einrichtung bietet Platz für 124 Kindergartenkinder im Alter von drei bis sechs Jahren und 26 Plätze für Krippenkinder im Alter von ein bis drei Jahren.
Seit September 2015 besitzt der Kindergarten die Betriebserlaubnis als integrative Einrichtung. Der integrative Kindergarten kann bis zu einem Drittel, muss mindestens aber von drei behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindern besucht werden (Art. 2 Abs. 3 BayKiBiG). Hierbei ist es wichtig, dass die Eltern den Eingliederungshilfeantrag beim Bezirk Oberbayern stellen müssen. Eine Integration der Kinder erfolgt sowohl durch den Fachdienst, als auch vom gesamten Team.

Nachfolgend erhalten Sie Informationen zu diesen Themenpunkten:

  • Gruppenübersicht mit personeller Besetzung
  • Öffnungszeiten / Bring- und Abholzeiten
  • Buchungszeiten mit Elternbeiträgen
  • Verschiedene Kosten (Spiel-, Getränke-, Festegeld)
  • Schließzeiten / Ferienregelung
  • Pädagogischer Ansatz
  • Ziele unserer Einrichtung
  • Integrativgruppe

Gruppenübersicht mit personeller Besetzung

Bienengruppe
Erzieherin: Kathrin Kluge (Leitung)
Kinderpflegerin: Monika Stanglmayer

Igelgruppe
Erzieherin: Tanja Schachtner-Lontzek
Kinderpflegerin: Sabine Staudinger

Marienkäfergruppe
Erzieherin: Isabel Nefzger
Kinderpflegerin: Christine Schönberger
Berufspraktikantin: Franziska Listl

Schneckengruppe
Erzieherin: Simone Köhler
Kinderpflegerin: Regina Hierhager

Fuchsgruppe
Erzieherin: Annie Dawidowitsch
Kinderpflegerin: Simone Kehlringer

Springerinnen Kerstin Völkel, Gabi Rentz

Öffnungszeiten / Bring- und Abholzeiten

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag 07:00 – 16:00 Uhr
Freitag 07:00 - 15:00 Uhr

Bringzeit:
07:00 - 08:30 Uhr

Abholzeit:
Montag - Freitag von 12:00 - 12:30 Uhr und ab 13:00 Uhr
Je nach Buchungszeit: ¼ Std. vor Ende

Buchungszeiten mit Elternbeiträgen

Innerhalb der Öffnungszeit und unter der Berücksichtigung der Kernzeit der Einrichtung muss eine Mindestbetreuungszeit von 08:00 Uhr bis 12:30 Uhr gebucht werden. Diese beinhaltet je eine halbe Stunde Bring- bzw. Abholzeit.

Die gesamten Buchungszeiten ergeben eine durchschnittliche Betreuungszeit in der Woche, woraus sich die Buchungskategorien (pro Tag) und somit die gestaffelten Elternbeiträge ergeben. Die Buchungszeit soll nach Möglichkeit dem Betreuungsbedarf so entsprechen, dass eine nachfolgende Korrektur nur in Ausnahmefällen nötig ist.

Für detaillierte Informationen verweisen wir auf die Gebührensatzung für Kindertageseinrichtungen

Spiele- / Getränke- / Festegeld

Spielgeld

In den Gebühren enthalten sind monatlich 2,50 € Spielgeld. Abbuchungen werden von der Gemeinde Kirchdorf durch Herrn Lehnert (Tel. 08166 6769-50) vorgenommen.

Getränkegeld

Die Kinder bekommen von uns verschiedene Getränke zur Auswahl: Früchtetee gemischt mit verschiedenen Säften sowie Mineralwasser.

Festegeld

Es gibt verschiedene Feste in unserem Jahreskreis, die wir mit Ihren Kindern ganz besonders gestalten und feiern möchten, z. B. St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Fasching, Ostern, Geburtstag, Sommerfest, usw.
Gemeinsam mit den Elterngebühren wird das Getränke- und Festegeld monatlich durch die Gemeinde abgebucht.

Schließzeiten / Ferienregelung

Der tägliche Kindergartenalltag stellt für Ihr Kind eine hohe Anforderung dar: in Aktion mit vielen anderen Kindern sein, Selbständigkeit und Durchsetzungsvermögen beweisen, usw. Ferien bedeuten, Zeit zur Erholung haben und wieder Energie tanken können.

Unsere Einrichtung wird an ca. 25 Tagen geschlossen sein. Diese Schließtage orientieren sich an den bayrischen Schulferienzeiten. Die genauen Schließtage werden jeweils zu Beginn des Kindergartenjahres festgelegt.

Während der restlichen Schulferienzeit, in der der Kindergarten nicht geschlossen ist, findet der sogenannte Feriendienst statt. Das bedeutet in erster Linie, dass alle Eltern, die in dieser Zeit auf eine Betreuung im Kindergarten angewiesen sind, ihr Kind in den Kindergarten bringen können.

Während des Feriendienstes finden keine gezielten Angebote statt. Die Kinder werden in ein bis zwei Gruppen zusammengefasst und von dem jeweiligen Personal betreut, das im Feriendienst tätig ist. Zusätzlich werden vom Personal wichtige Aufgaben, wie z. B. Teambesprechungen, Spielzeug waschen, Um- bzw. Neugestaltung von Aktionsbereichen, Vorbereitungen für den Kindergartenalltag, Inventur, usw. erledigt.

Wenn Sie den Feriendienst in Anspruch nehmen wollen, bitten wir Sie, sich in der Feriendienstliste einzutragen, die vor dem Beginn der Ferien ausliegt.

Pädagogischer Ansatz

Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit, dessen Fähigkeiten von Geburt an grundgelegt sind. Diese Individualität wahrzunehmen, zu achten und anzuerkennen und in der bewussten vorbereiteten Umgebung den Raum und die Zeit zur Entfaltung geben, bilden die Grundlage unserer täglichen Arbeit.

Begegnungen finden in gegenseitiger Wertschätzung, Achtung, Akzeptanz und liebevoller Grundeinstellung statt.

Wir bieten dem Kind die Möglichkeit, sich frei nach seinen Bedürfnissen und seiner eigenen Entwicklung jeden Tag aufs Neue zu entscheiden.

Ein Teil der Kinder in Tageseinrichtungen sind in ihrer Entwicklung auffällig, gefährdet oder beeinträchtigt; sie haben einen erhöhten Bedarf an Unterstützung und Förderung. Eine entwicklungsbezogene Individualisierung ist Grundlage einer integrativen Pädagogik, die den individuellen Bauplan eines Kindes berücksichtigt und entsprechende Angebote ableitet.

„HILF MIR ES SELBST ZU TUN, TU ES ABER NICHT FÜR MICH“
(Maria Montessori)

Ziele unserer Einrichtung

Lebensraum Kindergarten bedeutet, dass junge, ganz eigenständige Persönlichkeiten miteinander Zeit und Raum teilen. Damit jedes Individuum seinen Platz finden und einnehmen kann und darf, haben wir uns folgende Ziele erarbeitet, die die Grundlage für unser pädagogisches Handeln im Kindergarten darstellen.

- Wir geben dem Kind die Möglichkeit, durch Raum und Zeit Körperwahrnehmung und Körpergefühl zu entwickeln, weil jedes Kind erspüren und erfühlen soll, was sein eigener Körper braucht.

- Wir zeigen dem Kind, was für das Zusammenleben in einer guten Gemeinschaft wichtig ist, weil unser ganzes Leben in unterschiedlichen Gemeinschaften stattfindet und wir uns in diesen zurechtfinden müssen.

- Wir bemühen uns, die unterschiedlichen Gefühle des Kindes wahrzunehmen und ermutigen das Kind, diese auch zu zeigen. So lernt das Kind, seine eigenen Gefühle auszudrücken und auszuleben sowie die Gefühle anderer zu respektieren und auszuhalten.

- Wir erarbeiten mit dem Kind sinnvolle Grenzen und Regeln, um ein Zusammenleben in unserer Gemeinschaft zu ermöglichen. Ebenso erfährt das Kind Konsequenzen aus seinem Handeln und lernt mit positiven und negativen Erfahrungen umzugehen.

- Wir nehmen das Kind als eigenständige Persönlichkeit an, unterstützen sein selbständiges und selbst bestimmtes Handeln. So lernt es Verantwortung für sein eigenes Tun zu tragen.

- Uns ist es wichtig, dass sich das Kind angenommen fühlt, Zufriedenheit und Lebensfreude entwickelt. Dadurch kann es Vertrauen aufbauen und geht gerne in den Kindergarten. Dies ist die Voraussetzung, dass das Kind eigene Kreativität entwickelt und diese ausleben kann.

- In unserer Einrichtung ist es jedem Kind möglich, Eigenverantwortung zu übernehmen und eigene Aktivitäten zu gestalten.

- Beschwerde- und Streitkultur sowie eine Kultur der Konfliktlösung sind Aspekte von Partizipation.

- Ideenreichtum, Perspektivenvielfalt und die Erweiterung der Sprachkompetenz sind ebenfalls wichtige Punkte in der Partizipation.

- In unserer Einrichtung nutzen wir den Morgen- oder den Mittagskreis, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, uns hier ihre Unzufriedenheit bzw. Beschwerde mitzuteilen. Dies wird den Kindern durch Fragen, wie z. B. Was war schön, was hat euch genervt, wie geht es dir, erleichtert. Auch persönlich können die Kinder jederzeit mit ihren Sorgen und Wünschen zu den Erzieherinnen kommen.

- Wir wecken in dem Kind das Interesse an dem Umfeld, damit es Zusammenhänge kennenlernt und sensibel und verantwortungsbewusst handelt.

- Kinder mit besonderen Bedürfnissen dürfen und sollen an allen Aktivitäten und Angeboten für Kinder, die sich "normal" entwickeln, voll partizipieren.

- Integration bedeutet, dass Kinder nicht in unterschiedlichen Gruppen (Alter, Religion, Herkunft, mit und ohne Behinderung) eingeteilt werden, sondern als Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten wahrgenommen werden und als Teil einer Gemeinschaft gesehen werden.

Hinweis: Die obigen Ausführungen stellen nur einen Auszug aus dem Gesamtkonzept dar. Das vollständige Konzept kann jederzeit im Kindergarten eingesehen werden.

Integrativgruppe

  • ist in unserer Einrichtung die Marienkäfergruppe.
  • Integration bedeutet, dass Kinder nicht in unterschiedlichen Gruppen (Alter, Religion, Herkunft, mit und ohne Behinderung) eingeteilt werden, sondern als Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten wahrgenommen und als Teil einer Gemeinschaft gesehen werden.
  • Grundgedanke der Integration ist, dass niemand aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wird.

Individuelle Stärken und Schwächen aller Kinder werden gesehen und respektiert. Pädagogische Maßnahmen werden individualisiert; Kinder erfahren so, was und wie sie gemeinsam gestalten/handeln und lernen können.

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