Gemeinde Kirchdorf an der Amper

Kinderkrippe „Ampernest“

Hirschbachstr. 2 a
85414 Kirchdorf a.d.Amper

Tel. 08166 6769-80
Fax 08166 6769-89
kinderkrippe(at)kirchdorf-amper.de

Leitung:

Frau Silvia Schegerer

Unsere Einrichtung stellt sich vor

Unsere Einrichtung bietet derzeit Platz für 28 Krippenkinder im Alter von einem bis drei Jahren.

Nachfolgend erhalten Sie Informationen zu diesen Themenschwerpunkten:

  • Gruppenübersicht mit personeller Besetzung
  • Öffnungszeiten / Bring- und Abholzeiten
  • Buchungszeiten mit Elternbeiträgen
  • Verschiedene Kosten (Spielgeld / Getränkegeld / Festegeld)
  • Schließzeiten / Feriendienstregelung
  • Pädagogischer Ansatz
  • Ziele unserer Einrichtung
  • Ablauf der Eingewöhnung
  • Tagesablauf

 

Gruppenübersicht mit personeller Besetzung

Mäusegruppe

Erzieherin: Stephanie Pecho
Kinderpflegerin: Angela Schultz
Ergänzungskraft: Ioana Barsan

Eichhörnchengruppe
Erzieherin: Silvia Schegerer (Leitung)
Kinderpflegerin: Claudia Lachermeier
Ergänzungskraft: Susanne Holzmaier

Öffnungszeiten / Bring- und Abholzeiten

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 07:30 – 16:00 Uhr
Freitag 07:30 – 14:30 Uhr

Bringzeit:
07:30 – 08:30 Uhr

Abholzeit:
Montag bis Freitag frühestens ab 12:00 Uhr
Je nach Buchungszeit: 1/4 Std. vor Ende

Buchungszeiten mit Elternbeiträgen

Innerhalb der Öffnungszeit und unter der Berücksichtigung der Kernzeit der Einrichtung muss eine Mindestbuchungszeit von 08:00 Uhr bis 12:30 Uhr gebucht werden. Diese beinhaltet je eine halbe Stunde Bring- bzw. Abholzeit.

Die gesamten Buchungszeiten ergeben eine durchschnittliche Betreuungszeit in der Woche, woraus sich die Buchungskategorien (pro Tag) und somit die gestaffelten Elternbeiträge ergeben. Die Buchungszeit soll nach Möglichkeit dem Betreuungsbedarf so entsprechen, dass eine nachfolgende Korrektur nur in Ausnahmefällen nötig ist.

Für detaillierte Informationen verweisen wir auf die Gebührensatzung für Kindertageseinrichtungen

 

Verschiedene Kosten

Spielgeld

In den Gebühren enthalten sind monatlich 2,50 € Spielgeld. Abbuchungen werden von der Gemeinde Kirchdorf durch Herrn Lehnert (Tel. 08166 6769-50) vorgenommen.

Getränkegeld

Die Kinder bekommen von uns verschiedene Getränke zur Auswahl: Tee gemischt mit verschiedenen Säften und Mineralwasser.

Festegeld

Es gibt verschiedene Feste in unserem Jahreskreis, die wir mit Ihren Kindern ganz besonders feiern und gestalten möchten, z.B. St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Fasching, Ostern, Geburtstag, Sommerfest, usw.

Gemeinsam mit den Elterngebühren wird das Getränke- und Festegeld monatlich durch die Gemeine abgebucht.

Schließzeiten / Ferienregelung

Der tägliche Krippenalltag stellt für Ihr Kind eine hohe Anforderung dar, in Aktion mit vielen anderen Kindern sein, Selbstständigkeit und Durchsetzungsvermögen beweisen, usw.

Ferien bedeuten, Zeit zur Erholung haben und wieder Energie tanken können.
Unsere Einrichtung wird an ca. 22 Tagen geschlossen sein. Diese Schließtage orientieren sich an den bayrischen Schulferienzeiten. Die genauen Schließtage werden jeweils zu Beginn des Kindergartenjahres festgelegt.
Während der restlichen Schulferienzeit, in der die Kinderkrippe nicht geschlossen ist, findet der sogenannte Feriendienst statt. Das bedeutet in erster Linie, dass alle Eltern, die in dieser Zeit auf eine Betreuung in der Kinderkrippe angewiesen sind, ihr Kind in die Kinderkrippe bringen können.
Wenn Sie den Feriendienst in Anspruch nehmen wollen, bitten wir Sie, sich in der Feriendienstliste einzutragen, die vor dem Beginn der Ferien ausliegt.

Pädagogischer Ansatz

Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit, dessen Fähigkeiten von Geburt an grundgelegt sind. Diese Individualität wahrzunehmen, zu achten und anzuerkennen und in der bewussten vorbereiteten Umgebung den Raum und die Zeit zur Entfaltung geben, bilden die Grundlage unserer täglichen Arbeit.
Begegnungen finden in gegenseitiger Wertschätzung, Achtung, Akzeptanz und liebevoller Grundeinstellung statt.

Ziele unserer Einrichtung

  • Wir geben Ihrem Kind die Möglichkeit, durch Raum und Zeit Körperwahrnehmung und Körpergefühl zu entwickeln, weil jedes Kind erspüren und erfühlen soll, was sein eigener Körper braucht.
  • Wir zeigen Ihrem Kind, was für das Zusammenleben in einer guten Gemeinschaft wichtig ist, weil unser ganzes Leben in unterschiedlichen Gemeinschaften stattfindet und wir uns in diesen zurechtfinden müssen.
  • Wir bemühen uns, die unterschiedlichen Gefühle Ihres Kindes wahrzunehmen und ermutigen es, diese auch zu zeigen. So lernt es, seine eigenen Gefühle auszudrücken und auszuleben, sowie die Gefühle anderer zu respektieren und auszuhalten.
  • Wir erarbeiten mit Ihrem Kind sinnvolle Grenzen und Regeln, um ein Zusammenleben in unserer Gemeinschaft zu ermöglichen. Ebenso erfährt das Kind Konsequenzen aus seinem Handeln und lernt mit positiven und negativen Erfahrungen umzugehen.
  • Wir nehmen Ihr Kind als eigenständige Persönlichkeit an, unterstützen sein selbständiges und selbst bestimmtes Handeln. So lernt es Verantwortung für sein eigenes Tun zu tragen.
  • Uns ist es wichtig, dass sich Ihr Kind angenommen fühlt, Zufriedenheit und Lebensfreude entwickelt. Dadurch kann es Vertrauen aufbauen und geht gerne in die Krippe. Dies ist die Voraussetzung, dass es eigene Kreativität entwickelt und diese ausleben kann.
  • Wir wecken in Ihrem Kind das Interesse an der Mitwelt, damit es Zusammenhänge kennen lernt und sensibel und verantwortungsbewusst handelt.

Ablauf der Eingewöhnung

Wir arbeiten in unserem Krippenbereich nach dem sog. „Berliner Eingewöhnungsmodell“, das Ihrem Kind einen optimalen Start bei uns ermöglichen soll.

Ablauf und Bedeutung der Eingewöhnungszeit

Ziel des Modells ist es, in Kooperation mit den Eltern, dem Kind unter dem Schutz einer Bezugsperson das Vertraut werden mit der neuen Umgebung und den Aufbau einer Bindungsbeziehung zur Erzieherin zu ermöglichen.

Abgeschlossen ist die Eingewöhnung, wenn die Erzieherin
als sichere Basis akzeptiert wird und das Kind sich von ihr trösten lässt.

Unterstützung während der Eingewöhnungszeit

Sie unterstützen Ihr Kind beim Kennen lernen der neuen Umgebung und der Erzieherin, in dem Sie folgendes beachten:

Grundphase (1. Woche)

  • Während der ersten drei Tage soll das Kind nicht ohne der Bezugsperson im Gruppenraum bleiben
  • Suchen Sie sich eine gemütliche Ecke im Gruppenraum und verhalten Sie sich grundsätzlich passiv.
  • Versuchen Sie, sich nicht mit anderen Dingen und Kindern zu beschäftigen.
  • Drängen Sie Ihr Kind nicht, sich von Ihnen zu entfernen oder etwas Bestimmtes zu machen.
  • Reagieren Sie auf Annäherung und Blickkontakte positiv – nehmen Sie jedoch von sich aus keinen Kontakt zum Kind auf.
  • Wenn Sie den Raum verlassen möchten, lassen Sie zu, dass Ihr Kind Ihnen evtl. folgt.

Ihr Kind bekommt durch die Anwesenheit von Mama oder Papa durchgängig die Sicherheit, bei Ihnen Zuflucht zu finden und Unterstützung zu erfahren.
Studien zeigen, dass Kinder, deren Eltern währen der ersten drei Tage Trennungsversuche unternommen haben, durchschnittlich viermal länger wegen Krankheit fehlen.

Vom ersten Tag an werden Eltern und Kind ausdrücklich begrüßt
Ein positiver Kontakt erleichtert das Ankommen in der Gruppe und eröffnet Gesprächsmöglichkeiten.

In den ersten drei Tagen, werden wir uns als Personal nur wenig aktiv mit den Kindern beschäftigen, sondern mehr beobachtend im Hintergrund bleiben. Dadurch lernen wir die Kinder und deren Reaktionen auf neue Situationen kennen.
Viele fremde Eindrücke wirken in der ersten Zeit auf das Kind ein, so dass es wichtig ist, sich langsam an die Kinder heranzutasten. Ziel ist es Raum für den Ablösungsprozess wird gegeben.
Wir möchten vermeiden, dass sich das Kind von uns bedrängt fühlt. Jedes Kind hat das Recht selbst zu entscheiden, wann es zu uns Kontakt aufnehmen möchte.

Erster Trennungsversuch (2. Woche)

  • Findet Ihr Kind von sich aus sofort Interesse an einem Spielzeug, zu anderen Kindern oder der Erzieherin, kann der erste Trennungsversuch unternommen werden.
  • Mama oder Papa verlassen für kurze Zeit das Gruppenzimmer. Sie bleiben jedoch in der Einrichtung, um bei Bedarf sofort kommen zu können.

Kinder brauchen zunächst die Sicherheit, dass ihre Eltern immer wieder kommen. Lässt sich ihr Kind nicht auf die Trennung ein, ist diese noch zu früh angesetzt.
Die erste sensible Phase der Eingewöhnung muss fest eingeplant werden (gerade bei Berufstätigkeit).

Stabilisierungsphase (ab 3. Woche)

  • In den ersten vier Tagen der Stabilisierungsphase verlassen Sie regelmäßig das Gruppenzimmer (nicht die Einrichtung), damit sich das Kind auf die Trennung vorbereiten kann.
  • Die Bezugsperson verabschiedet sich beim Verlassen des Raumes. Dabei sollte das Kind gerade zufrieden spielen.
  • Kurze Verabschiedungsrituale erleichtert die Trennung.

Diese Phase läuft sehr individuell ab, je nach Kind kürzer oder länger. Ziel ist es, dass das Kind möglichst stressfrei in der Einrichtung bleibt und mit einem positiven Grundgefühl und Freude in den Tag startet.
Die Stabilität der Kinder, auch ohne den Eltern in der Einrichtung zu bleiben, muss geschaffen werden.
Die Bezugsperson muss auch nach den ersten zwei Wochen immer telefonisch erreichbar sein und bei Bedarf kommen können.

Grundsätzlich gilt: Stress überfordert und macht krank

  • Die Krippenforschung und auch unsere eigenen Erfahrungen zeigen, dass es ohne ausreichende Eingewöhnung beim Kind zur Schwächung des Immunsystems kommen kann. Der Körper des Kleinkindes reagiert mit häufiger Krankheit, da er mit der durch die Trennungsängste hervorgerufenen psychischen Belastung nicht zurecht kommt. Ebenfalls kann es zu Entwicklungsrückschritten kommen.
    Ein Kind das ständig nach seiner Mama weint, kann sich nicht auf seine eigentlichen Entwicklungsaufgaben (z.B. sprechen, gehen lernen, sauber werden usw.) konzentrieren.
  • Weint ein Kind und lässt sich vom Fachpersonal nicht beruhigen, so werden die Eltern, bzw. nahe Bezugspersonen  kontaktiert und müssen bei Bedarf kommen können.
    Tagesablauf

Tagesablauf

Der Tagesablauf (nach einer erfolgreichen Eingewöhnungszeit) für die Kinder aus der Krippe strukturiert sich folgendermaßen: 

07.30 – 08.30 Uhr Zeit zum Bringen und zum Ankommen
08.30 – 09.00 Uhr Vorbereitung zur ersten Brotzeit, gemeinsame Brotzeit
09.00 – ca.09.30 Uhr Freispielzeit im Gruppenzimmer, d.h. Spielen nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen, ohne Vorgabe durch Erwachsene
  Erzieher beobachten, greifen Spielsituationen auf und unterstützen das Miteinander in der Gruppe
  Durchführung von pflegerischen Tätigkeiten, z.B. Wickeln
ca. 09.30 Uhr Beginn der individuellen Schlafenszeit (je nach Bedarf des Kindes früher oder später)
  Aufräumzeit, d.h. geordnete Strukturen und Freiräume schaffen
ca. 10.00 Uhr Morgenkreis: Begrüßungslied, Aktivitäten (Gespräche, Fingerspiel, Erzählball, Musikangebote…), Abschiedslied
ca. 10.45 Uhr Je nach Jahreszeit, Situation oder Tagesverfassung der Kinder: Gartenzeit, Angebote in Kleingruppen oder Gesamtgruppe
ca. 11.15 Uhr Vorbereitung zur zweiten Brotzeit,
  Gemeinsame Brotzeit, bzw. Mittagessen
ab 12.00 Uhr Beginn der flexiblen Abholzeit (je nach Buchungszeit)
  Für die übrigen Kinder beginnt das Freispiel im Gruppenraum oder Garten, bzw. Schlafenszeit bei Bedarf
ab ca. 13.00 Uhr Spielmöglichkeit in der Eichhörnchengruppe

 

„Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen:
Wurzeln und Flügeln!“
Johann Wolfgang von Goethe

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